Sfax und die Inseln von Kerkennah

Mit ihrem großen Handelshafen und ihrer von pergamentfarbenen Mauern umgebenen Altstadt zeigt uns die Stadt Sfax ein authentisches Bild von Tunesien. Vor ihrer Küste breiten die Inseln von Kerkennah die Poesie ihrer ursprünglichen Landschaften und ihre langen Sandstrände aus.


In der Medina von Sfax hallen die Läden im Rhythmus der Arbeit der kleinen Handwerker wider. Besuchen Sie das Dar Jellouli, ein schönes, mit bunten Keramikfliesen dekoriertes Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert. Dar Jellouli beherbergt auch das Volkskundemuseum der Stadt. Machen Sie einen Spaziergang über den pittoresken Fischmarkt, halten Sie kurz inne, um die Großen Moschee und die Kasbah – Zitadelle – zu bewundern.

Außerhalb der alten Viertel begrüßen Sie beeindruckende Gebäude aus der Zeit des französischen Protektorats im arabisch-maurischen Stil.

Die Inseln von Kerkennah

Eine Fähre bringt Sie zum Archipel von Kerkennah. Genießen Sie die, außer in Sommer meist menschenleeren Sandstrände. Das Wasser ist so seicht, dass eine Taucherbrille und ein Schnorchel reichen, um zahlreiche Fischarten zu beobachten. Betrachten Sie die heiteren Landschaften, das sanfte Wiegen der Palmen und die rote, im Meer versinkende Sonne. 

Vogelfreunde aufgepasst: die Region von Sfax und Kerkennah ist für viele Zugvögel ein beliebter Ort zum Überwintern. 

Die Medina von Sfax

Sfax ist für ihre wunderschöne Medina, deren Ursprünge bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen, bekannt. Ihre solide, mit Zinnen und Basteien bewehrte Stadtmauer sind ein besonderer Anziehungspunkt für Touristen. Treten Sie durch eines der Stadttore, tauchen Sie in eine andere Epoche ein und lassen Sie sich vom ständigen Strom der Passanten in den Souks treiben. Bewundern Sie das Minarette der Großen Moschee mit ihrem reichverzierten Dekor und besuchen Sie die Kasbah und ihr Museum für historische Architektur. 


Dar Jellouli

Das im 17. Jahrhundert erbaute Dar Jellouli war einst im Besitz einer reichen Reederfamilie. Sein Innenhof und die verschiedenen Räume des Hauses sind mit Keramikfliesen verziert, in denen sich türkische und spanische Einflüsse erkennen lassen. Das Gebäude beherbergt heute ein Museum, in dem Gegenstände ausgestellt werden, die in früheren Zeiten das Leben wohlhabender Familien begleiteten: Kopfschmuck für Frauen, Toilettengegenstände, Hinterglasmalereien… 

Mahdia

Auf einer schmalen Landzunge drängen sich die kleinen weißen Häuser dicht ans Meer. Eine türkische Festung, ein Seefahrerfriedhof, goldgelbe Sandstrände… Mahdia hat ein ganz besonderes Flair. Weiterlesen 


Das Amphitheater von El Djem 

Dieses zu den UNESCO-Welterbestätten zählende römische Amphitheater ist eines der größten und besterhaltensten weltweit. In der imposanten und doch harmonischen Arena fanden einst Raubtierkämpfe statt. Weiterlesen. Zu besichtigen sind weiterhin ein Museum und eine originalgetreu nachgebaute römische Villa. 

Präsentation und praktische Hinweise