Le Kef und der Nordwesten

Im Nordwesten Tunesiens befindet sich eine ausgedehnte Bergregion. Auf dem Programm: frische Luft, Freizeitaktivitäten in der Natur und die Besichtigung unzähliger antiker Ruinen. 


Le Kef: abseits der ausgetretenen Pfade

Die weißen Kuppeln der Moschee Sidi Boumakhlouf wachen über die Altstadt von Le Kef, die sich terrassenförmig den Berghang emporwindet. 

Beim Durchstreifen der Gässchen und Treppen entdecken Sie zahlreiche Überreste der Antike, die über die gesamte Altstadt verstreut sind. 

Die Street Art hat in die Medina von Le Kef Einzug gehalten! Schlendern Sie durch die Gassen und entdecken Sie Fresken und Graffitis.



Besichtigen Sie das Volkskundemuseum, das in einem alten muslimischen Mausoleum untergebracht ist. 

Steigen Sie zu der osmanischen Zitadelle empor, von wo aus sich Ihnen ein herrlicher Blick auf Felder und Wälder bietet. 

Besonders im Frühling lohnt sich ein Besuch in Le Kef. Die umliegende Landschaft schmückt sich mit üppigem Grün und die Stadt lebt während des Internationalen Theaterfestivals – das 24 Stunden nonstop Theater – und des Internationalen Jazzfestivals – Sicca Jazz – richtig auf.

Im April-Mai feiert man alljährlich das traditionelle Mayou-Fest



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Berge in Tunesien

Le Kef, Siliana … Eine Reise in den Westen Tunesiens führt Sie ins Herz einer unberührten Natur inmitten der Dorsale, dem bedeutendsten Gebirgszug Tunesiens. 

Überlassen Sie sich einem grenzenlosen Gefühl der Freiheit, wenn Sie durch die Kiefernwälder streifen, einen Wadi entlang reiten oder mit dem Boot einen Stausee überqueren…

Diese noch urwüchsige Region bietet weite Naturräume und spektakuläre Landschaften. 

Auch lesenswert: Schnee und Berge im Nordwesten Tunesiens


Eine Reise in vergangene Zeiten

Die Antike hat zahlreiche Spuren im Nordwesten Tunesiens hinterlassen.

Bei Ihren Ausflügen werden Sie hier und dort auf einen römischen Triumphbogen, Dutzende von Dolmen, prähistorische Höhlen, die Arkaden eines antiken Theaters oder die Becken ehemaliger römischer Thermen stoßen.

Althiburos


Unsere Tipps

Genießen Sie einen Tee oder einen türkischen Kaffee auf dem kleinen Platz vor dem Mausoleum Sidi Boumakhlouf, einer der schönsten Orte der Medina.



Besuchen Sie das Gelände der drei Friedhöfe, mit Begräbnisstätten für Muslime, Juden und Christen. Ein Ort voller Poesie. 



Sie lieben den Trail-Lauf? Nehmen Sie am Grand Trail de Jugurtha Teil, inmitten einer einzigarten Naturlandschaft mit einer interessanten Geschichte, dem Table de Jugurtha. Mehr erfahren.


Ein Kurzurlaub inmitten der Natur in der Auberge du Lac/ Ranch du Lac im Wald von Nebeur, zwischen Le Kef und Jendouba. Einfach aber komfortabel und gastfreundlich. 



Es gibt zahlreiche tunesische Vereine, die regelmäßig Wandertouren organisieren. Mehr erfahren.


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Die historische Stadt Kef befindet sich in einer Region mit zahlreichen archäologischen Stätten. Am eindrucksvollsten sind die Ruinen von Makthar und Haidra. Besonders empfehlenswert ist auch der Tafelberg „Table de Jugurtha“, eine einzigartige Naturschönheit und historische Stätte in einem. 


Die Medina von Le Kef

Gassen und Treppen schlängeln zwischen den weißen Häusern der Medina, die am Berghang aufgehängt zu sein scheinen, durch.

Die Stadt birgt auch eine Vielzahl von Mausoleen und Heiligtümern von Sufi-Heiligen wie Sidi Boumakhlouf, der Schutzheilige der Stadt (17. Jahrhundert). 


In der Altstadt zeugen die Synagoge und der jüdische Friedhof auch von der jüdischen Präsenz bis ans Ende des 20. Jahrhunderts. 


Die antiken Ruinen von Le Kef


Als Stadt mit antiken Wurzeln hat Le Kef mitten in der Altstadt zahlreiche Spuren der römischen Antike bewahrt: die Thermen, die Zisternen, die Basilika und St.-Peters-Kirche


Die Festung von Le Kef 


Am höchsten Punkt der Altstadt thront die in osmanischer Zeit erbaute Kasbah (Festung). Dort war die Garnison türkischer Janitscharen stationiert, die die Grenze zu Algerien bewachte. 


Das ethnologische Museum


El Kef birgt eine Vielzahl von Sufi-Heiligtümern. In einem davon ist heute ein wunderschönes Museum untergebracht, das Ihnen die verschieden Lebensweisen der Städter und der in der Umgebung beheimateten Beduinen näher bringt. 


Die Table de Jugurtha


Ganz von schroffen Felswänden umgeben, gleicht dieser Tafelberg mit einer Fläche von 80 Hektar einer natürlichen Festung. 

Der Aufstieg ist nur über eine schmale, in den Fels gehauene Treppe möglich. 

Der Überlieferung nach hat der Numidenherrscher Jugurtha dort einer monatelangen Belagerung standgehalten. Der Berg diente im Laufe der Jahrhunderte auch anderen Rebellen als Zufluchtsort. 

Suchen Sie dort nach den Spuren einstiger Nutzung (Zisternen, Vorratsspeicher, unterirdische Refugien…) oder bewundern Sie ganz einfach das überwältigende Panorama.


Die archäologische Stätte von Althiburos



Die Megalithen von Ellès


Ellès ist ein kleines Dorf im Westen Tunesiens zwischen der Stadt Le Kef und der archäologischen Ausgrabungsstätte von Makthar gelegen. 

Eigentlich befindet sich das Dorf im Herzen einer riesigen Totenstadt. Gezählt wurden 71 megalithische Gräber auf einer Fläche von 8 Hektar, von denen einige gut erhalten sind. 

Dabei handelt es sich um kollektive Gräber, die zahlreichen Toten als letzte Ruhestätte dienten.

Mehr erfahren: Ellès: Dolmen im westlichen Tunesien


Makthar


Die antike Stätte Makthar besitzt bemerkenswerte Ruinen aus römischer Zeit

Der Triumphbogen des Trajan, die Arkaden der Großen Thermen, der Säulengang der Schola der Juvenes (Sitz einer Jugendorganisation) erstrahlen im goldenen Sonnenlicht in voller Schönheit. 

Es sind auch einige Monumente aus der prärömischen Zeit der Stadt zu sehen: ein Mausoleum und megalithische Gemeinschaftsgräber. Mehr erfahren.


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Haidra und Thala


Gegen Ende der Antike war der Westen Tunesiens mit Kirchen und christlichen Kapellen übersät.

In Thala sind die Ruinen einer Kirche, in Haidra die einer der größten byzantinischen Festungen im Maghreb zu besichtigen. 

Mehr lesen: Die antike Stätte von Haidra

Am Rande der Region von Le Kef erwarten Sie weitere beeindruckende archäologische Stätten. Im Süden sind es ariden Bergregionen, die die Sahara und die berühmten Bergoasen ankündigen.


Dougga

Diese 60 km nordöstlich von Le Kef gelegene antike Ausgrabungsstätte ist ein außergewöhnlicher Ort.

Das römische Theater und das römische Kapitol und das numidische Mausoleum sind einzigartige und besonders gut erhaltene Denkmäler.

Das von den Numidern, Vorfahren der Berber, gegründete Dougga wurde nach der römischen Eroberung mit herrlichen Denkmälern ausgestattet. Auch heute noch präsentiert sich Dougga dem Blick des Betrachters als intakte antike Stadt, mit ihren Straßen und unzähligen baulichen Überresten (Tempel, Thermalbäder, Häuser usw.).

Die Ruinen der antiken Stadt Dougga zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.  



Chemtou


In dieser archäologischen Ausgrabungsstätte inmitten einer bergigen Landschaft können Sie ehemalige Marmorsteinbrüche besichtigen (der gelbe Marmor war in der Antike heiß begehrt). 

In unmittelbarer Nähe befindet sich ein sehr schönes, modernes Museum. Nach der Besichtigung wissen Sie alles über die ursprünglichen Bewohner der Region, die Vorfahren der BerberMehr erfahren.


Bulla Regia


Das besondere Highlight der Besichtigung von Bulla Regia sind die luxuriösen römischen Villen mit unterirdischen Räumen, die Schutz vor der Sommerhitze boten. Dort sind noch die Originalmosaiken zu sehen. 

Rund herum die Ruinen eines Theaters, von öffentlichen Bädern und Tempeln… 


Sbeitla

Auf den Hochplateaus lag Sufetula, die wichtigste Stadt Tunesiens in byzantinischer Zeit (6.- 7. Jahrhundert). Sie trägt heute den Namen Sbeitla und ist eine überwältigende archäologische Stätte, die Sie unbedingt besichtigen müssen

Die für Veteranen der römischen Armee gegründete Stadt Sbeitla war Schauplatz einer legendären Schlacht zur Zeit des ersten muslimischen Ansturms auf den Maghreb: dort haben die Araber 647 die byzantinische Armee des Exarchen Gregorius besiegt. 

Heute befindet sich dort eine bemerkenswerte historische Stätte. Zu sehen sind ein imposantes Kapitol mit drei miteinander verbundenen Tempeln sowie zahlreiche Reste christlicher Kirchen.


Kasserine

Ein Triumphbogen, ein Staudamm, zwei Mausoleen und eine Vielzahl weiterer Ruinen… Die inmitten hoher Berge gelegene Stadt Kasserine spielte in der römischen und byzantinischen Zeit eine bedeutende strategische Rolle. 


Gafsa

Die bedeutende Bergbaustadt Gafsa liegt inmitten der nördlichsten Oase Tunesiens. 


Die Bergoasen


Die Ausläufer des Sahara-Atlas, südlich von Gafsa, bilden ganz einzigartige Landschaften. 

In dieser mineralischen Landschaft tauchen plötzlich mitten in den Bergen Oasen auf: Chebika mit dem Wadi, der den Berg hinabfließt, Tamerza und sein Wasserfall, Midès hoch über einem grandiosen Canyon gelegen.

Mehr erfahren: Der Süden Tunesiens.

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